Myelom-Gruppe Rhein-Main

Letzte Aktualisierung: 12 Januar 2013

Medienarbeit

Gute Medienkontakte können nicht nur dazu beitragen, die Aufmerksamkeit für das Multiple Myelom in Allgemeinen und Ihre Patientenorganisation oder Initiative im Besonderen zu erhöhen, sonder auch andere ermutigen, Ihre Aktivitäten zu unterstützen und Ihrem Beispiel zu folgen, indem sie andere unterstützen, die an dieser seltenen Erkrankung leiden.

Neben den allgemeinen Publikums- und Nachrichtenmedien sowie Radio und Fernsehen, gibt es noch weitere Medien, die Sie vielleicht in Ihre Medienarbeit mit einbeziehen möchten:

  • onkologische und hämatologische Fachpresse
  • medizinische Fachpresse, einschließlich der Medien für Arzt, Pflegepersonal, Sozialarbeiter und Apotheker
  • Publikationen von Selbsthilfeorganisationen und Kliniken
  • Internet, inklusive Newsgroups, Chat, Verlinkungen, etc.

Nützliche Tipps für Ihre Medienkontakte:

  • Vergewissern Sie sich, dass das, was Sie zu sagen haben, neu und interessant ist.
  • Beachten Sie die Abgabetermine der Journalisten. Wenn Sie versprochen haben, die Informationen innerhalb der nächsten zwei Stunden zu liefern, tun Sie dies.
  • Versuchen Sie zu verstehen, was die Journalisten wollen. Möchten sie eine umfassende Geschichte über das Multiple Myelom, einen Erfahrungsbericht darüber, was es bedeutet, mit dieser Erkrankung zu leben oder möchten Sie nur Daten und Fakten?
  • Lernen Sie die Medien kennen. Beobachten Sie wie Print- oder Rundfunkmedien das Informationsmaterial normalerweise nutzen und wie sie es ihrem Publikum präsentieren. Präsentieren Sie ihnen Ihre Informationen dementsprechend.
  • Finden Sie die Vorlieben der Journalisten heraus. Bevorzugen sie ein persönliches Treffen, Kommunikation über das Telefon oder einfach nur via E-Mail? Sind sie an einem Interview interessiert, wollen sie Hintergrundinformationen oder nur eine Idee für eine Geschichte?
  • Seien Sie vorbereitet. Wann immer Sie mit einem Journalisten kommunizieren - egal ob persönlich, per Telefon oder schriftlich - denken Sie genau darüber nach, welche Kernbotschaften Sie übermitteln möchten und legen Sie diese genau dar. Falls Sie schriftlich oder mündlich antworten, wiederholen Sie diese Schlüsselpunkte.
  • Seien Sie enthusiastisch. Sie können von keinem Journalisten erwarten, von Ihrer Geschichte begeistert zu sein, wenn Sie es nicht selbst sind.
  • Wenn Sie eine Frage nicht beantworten können, seien Sie ehrlich und bieten Sie an, die Antwort in Erfahrung zu bringen. Halten Sie Ihr Versprechen und rufen Sie zurück - selbst wenn Sie keine Antwort haben.
  • Praktizieren Sie Kontinuität und Genauigkeit. Aktualisieren Sie Ihre Medienverteilerliste sorgfältig und informieren Sie die Journalisten regelmäßig. Verbreiten Sie jedoch nur Informationen, die relevant sind für die jeweiligen Medien.
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Nützliche Tipps für Interviews:

  • Seien Sie vorbereitet. Bringen Sie den Grund des Interviews in Erfahrung, warum Sie ausgesucht wurden, welche Probleme das Thema mit sich bringt, welcher Journalist Sie interviewt, um welches Medium es sich handelt, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht und wer außer Ihnen noch interviewt wird. Seien Sie sich des Publikums und der möglichen Fragen bewusst.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie die Frage verstehen.
  • Setzen Sie Prioritäten. Denken Sie daran, dass Sie mehr sagen können als nur die Antworten auf die Fragen des Journalisten. Schreiben Sie drei Kernbotschaften vor der Unterhaltung auf und kommunizieren Sie diese bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
  • Sprechen Sie klar und deutlich und seien Sie selbstbewusst. Denken Sie daran, dass Sie mehr über das Thema wissen als der Journalist.
  • Benutzen Sie medizinische Fachausdrücke nur bei entsprechenden medizinischen Medien.
  • Geben Sie relevante Beispiele zur Veranschaulichung.
  • Wenn Sie die Antwort nicht wissen, sagen Sie das. Lügen oder spekulieren Sie nicht und streiten Sie nicht mit dem Journalisten. Vermeiden Sie die Floskel "Kein Kommentar" und wiederholen Sie keine negativen Kommentare.
  • Es gibt nichts, das nicht aufgezeichnet wird. Erzählen Sie einem Journalisten nichts, das Sie nicht auch in Printmedien oder im Rundfunk sehen möchten. Das Interview beginnt, wenn Sie den Journalisten treffen und es endet, wenn Sie gehen. Während dieser Zeit wird alles aufgezeichnet.