Myelom-Gruppe Rhein-Main

Letzte Aktualisierung: 12 Januar 2013

Strahlentherapie

Mit Hilfe von Strahlung soll erreicht werden, dass entartete Zellen ihre Teilungsfähigkeit verlieren und somit ein weiteres Wachstum des Tumors verhindert wird. Im Gegensatz zu vielen Tumoren haben bestrahlte gesunde Zellen die Fähigkeit, die durch die Strahlung entstandenen Schäden wieder zu reparieren, so dass die Wirkung der Strahlung weit mehr Einfluss auf den Tumor nimmt als auf die umgebenden gesunden Organe. Es ist wichtig zu wissen, dass bei der Strahlentherapie keine radioaktiven Substanzen in den Körper gelangen.

Beim Multiplen Myelom/Plasmozytom wird die Strahlentherapie vor allem zur Behandlung von Knochenschmerzen eingesetzt. Außerdem kann die Strahlentherapie Knochenbrüchen in tragenden Knochenabschnitten vorbeugen. Bereits vorhandene Knochenbrüche können mittels Bestrahlung stabilisiert werden.

Akute Nebenwirkungen wie Hautrötungen sind selten. Je nach Bestrahlungsregion können unterschiedliche weitere Nebenwirkungen auftreten, die mit dem zuständigen Radioonkologen individuell besprochen werden müssen, ebenso wie die Frage, welche Form der Bestrahlung in Ihrem Fall angewendet werden soll.